☀️ Solar-Rendite-Rechner 2026

Jahresertrag, Amortisation und ROI Ihrer PV-Anlage berechnen — kostenlos, ohne Anmeldung.

Preisdaten Stand: 28.05.2026

Angaben zur Anlage

Ø Einfamilienhaus: 8–12 kWp
Inkl. Montage & Wechselrichter
Ø Haushalt: 3.500–4.500 kWh
Aktuell Ø 32 ct/kWh
EEG 2026: 8,20 ct (<10 kWp)
30%
Mit Speicher: 60–80 % möglich

Solar-Rendite-Rechner: Hintergründe & Erklärungen

Wie berechnet sich der Jahresertrag einer PV-Anlage?

Der Jahresertrag einer Photovoltaikanlage hängt von drei zentralen Faktoren ab: der installierten Leistung in Kilowatt-Peak (kWp), dem standortspezifischen Einstrahlungswert sowie Korrekturfaktoren für Dachausrichtung und -neigung. Als Referenzwert gilt in Deutschland ein spezifischer Ertrag von rund 900–1.000 kWh pro kWp und Jahr für eine optimal ausgerichtete Südanlage (Quelle: Fraunhofer ISE, Photovoltaics Report 2026). Eine 10-kWp-Anlage erzeugt damit unter Idealbedingungen etwa 9.500–10.000 kWh jährlich — genug für zwei bis drei Durchschnittshaushalte.

Dachausrichtung und Neigung: Wie groß ist der Ertragsunterschied?

Die Ausrichtung hat erheblichen Einfluss auf den Ertrag. Eine Südausrichtung gilt als optimal (Faktor 1,00). Ost-West-Ausrichtungen erzielen typischerweise etwa 78–80 % des Süd-Ertrags — liefern dafür aber ein gleichmäßigeres Tagesprofil, das oft besser zum Eigenverbrauch passt. Nordausrichtungen sind mit rund 60 % des Optimalwerts in der Regel wirtschaftlich grenzwertig. Bei der Neigung gilt ein Bereich von 15–35 ° als optimal; flache Dächer (unter 15 °) lassen sich mit aufgeständerten Modulen optimieren, was jedoch Zusatzkosten verursacht.

Was ist die Einspeisevergütung und wie hoch ist sie 2026?

Die Einspeisevergütung ist der gesetzlich festgelegte Preis, den Netzbetreiber für eingespeisten Solarstrom zahlen müssen. Sie ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt und wird halbjährlich deggressiv angepasst. Für Anlagen bis 10 kWp, die 2026 in Betrieb gehen, beträgt sie aktuell rund 8,20 ct/kWh für Volleinspeisung bzw. 8,11 ct/kWh bei Überschusseinspeisung (bitte aktuellen Wert auf bundesnetzagentur.de prüfen, da dieser sich regelmäßig ändert). Größere Anlagen (10–100 kWp) erhalten einen leicht geringeren Satz.

Eigenverbrauch vs. Einspeisung: Was ist rentabler?

Da Haushaltsstrom 2026 im bundesweiten Durchschnitt bei rund 32 ct/kWh liegt, ist die direkte Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom (Wert: 32 ct) deutlich lukrativer als die Einspeisung (ca. 8 ct). Jede Kilowattstunde, die Sie selbst verbrauchen, spart also rund viermal so viel wie eine eingespeiste Kilowattstunde. Ein Batteriespeicher kann die Eigenverbrauchsquote von typischerweise 25–35 % (ohne Speicher) auf 60–80 % steigern — allerdings zu Mehrkosten von etwa 8.000–15.000 € für ein 10-kWh-System, die die Amortisation verlängern.

Welche Förderungen gibt es für PV-Anlagen?

Für Photovoltaikanlagen ist der KfW 270-Kredit (Erneuerbare Energien Standard) das zentrale Bundesinstrument — zinsgünstige Finanzierung bis 50 Mio. €, Laufzeit bis 20 Jahre. Zusätzlich bieten zahlreiche Bundesländer eigene Zuschüsse an, etwa das Bayerische Solarstrom-Programm oder die Solarthermie-Programme der Länder. Seit 2023 gilt zudem: Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden sind von der Einkommensteuer und Umsatzsteuer befreit (§ 3 Nr. 72 EStG, § 12 Abs. 3 UStG) — ein erheblicher Vorteil für Privatinstallationen. Alle Solarförderungen prüfen →

Quellen und Methodik: Fraunhofer ISE Photovoltaics Report 2026 · EEG 2026 (§ 21 ff.) · Bundesnetzagentur Vergütungsübersicht · Destatis Strompreisstatistik · Datenstand: 28.05.2026